Umweltmanagement Experte
Managementsysteme - Archiv
Seit kurzem - und das darf ich einmal in eigener Sache sagen - bin ich sogenannter Fachexperte im Bereich der Auditierung von Umweltmanagementsystemen. Das bedeutet die Vorstufe zum Auditor zur Prüfung von Managementsystemen nach DIN EN ISO 14001.
Mit der Berufung zum Fachexperten im Bereich Umweltmanagement habe ich neben der Tätigkeit als Auditor und Berater für Qualitätsmanagementsysteme eine weitere Stufe beruflicher Qualifizierung erreicht. Seit mehr als 10 Jahren führe ich Unternehmen und Organisationen zur Zertifizierung und betreue sie anschließend in der Regel weiter. Dabei waren neben dem Qualitätsmanagement in der letzten Zeit zunehmend auch Umweltsysteme und Arbeitssicherheit gefragt. Es ist klar erkennbar, dass zertifizierte Managementsysteme als ein Aspekt in der Auswahl und Einschätzung von Unternehmen ímmer mehr an Bedeutung gewinnen. Wer nicht zertifiziert ist, hat kaum noch eine Chance, als fachgerechter Partner oder Zulieferer anerkannt zu werden. Mehr noch: auch die Vorauswahl nimmt das Kriterium Zertifizierung auf, sodass viele nicht zertifizierte Unternehmen erst gar nicht in die engere Wahl kommen und zum Angebot aufgefordert werden. Dabei rückt der Umweltaspekt weiter nach vorn. In vielen Branchen, gerade in Bereichen mit umweltschädigenden Emissionen ist das Umweltzertifikat eine wichtige Eintrittskarte für den Marktzutritt und die Gewinnung von Neukunden. Dabei ist die Einführung und Aufrechterhaltung eines zertifizierbaren Umweltsystems für jedes Unternehmen möglich, vorausgesetzt, es wird angemessen aufgebaut und umgesetzt. Jedes Unternehmen kann die Gestaltung, die Intensität in der Umsetzung und die monetären Belastung beispielsweise selbt bestimmen. Der Einsatz - ob finanziell, zeitlich oder personell gesehen - ist optimierbar, die Wirkung bei bestehenden und potenziellen Kunden kann überraschend groß sein. Aus meiner Erfahrung heraus muss ich sagen, dass die Prognose von Wirkungserfolgen neuer Images (Umweltfreundlichkeit, Qualitätsfähigkeit oder arbeitssicher) generell schlecht behandelt wird. D.h. Unternehmen wissen oft gar nicht, wie sich ihr Marktauftritt zum Positiven verändern kann, wenn sie besagte Zertifikate erwerben. Gerade mit dem Umweltmanagement als Schlagwort in einer Werbekampagne kann hohe Aufmerksamkeit erzielt werden, Anerkennung erreicht und sogar Berücksichtigung als möglicher Lieferant oder Dienstleister bei neuen Kunden gefunden werden. Dazu müssen die erlangten Zertifizierungen nur richtig vermarktet werden. Ich unterstütze meine Kunden sowohl auf dem Weg zur Erstzertifizierung als auch in der angemessenen Umsetzung und Aufrechterhaltung der Systeme. Dabei ist die Vermarktung oftmals ein Thema: allein die Nutzung des Zertifikat-Logos auf Firmenpapieren, die Ergänzung der Homepages um die Beschreibung des Managementsystems oder die Absetzung von Artikeln in Fachorganen oder der Tagespresse sind Möglichkeiten dazu. Meine Vorgehensweise in der Einführung und Aufrechterhaltung von Managementsystemen ist klar strukturiert und hat sich bewährt. Sie ist geprägt von überwiegender Praxisorientierung und wenig Formalismus und verfolgt ausschließlich das Ziel, zertifizierungsfähige Systeme erträglich und anerkennenswert aufzubauen.Diesen Artikel Twittern
News | Archiv
Twitter- Umweltmanagement in der Gebäudereinigung
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- 17.06.2010
- Wer heute in Deutschland normgerecht Leistungen erbringen will, muss sich mit einer Vielzahl von Gesetzen, Normen und Regeln auseinandersetzen.Der Umweltgedanke spielt ein zunehmend wichtige Rolle bei der Vergabe von Leistungsaufträgen im öffentlichen wie gewerblichen Bereich. Wer hier dabei bleiben will, muss sich mit dem Projekt "Umweltmanagement" nach ISO 14001 beschäftigen. weiterlesen
- Service-Level-Vereinbarung in der Gebäudereinigung
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- 13.05.2010
- Für Kunden haben in der Vergangenheit Leistungsverzeichnisse und Reinigungspläne für Klarheit gesorgt. Heute stehen zunehmend die Preis-Leistungsoptimierung und je nach Objekt bzw. Leistungsart spezifisch definierte Qualitätsergebnisse im Vordergrund. weiterlesen
- Berater als QM-Beauftragter
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- 03.04.2010
- Die Qualitätsnorm ISO 9001:2008 enthält im Abschnitt 5.5.2 eine scheinbare Neuregelung zur Position des Leitungsbeauftragten, sprich: des QM-Beauftragten im Unternehmen (QMB). Darin ist nun die Rede von einem "Mitglied der Leitung der Organisation". Das hat bei vielen Unternehmen zu der Frage geführt, ob Berater zukünftig noch QM-Beauftragte sein können oder nicht. weiterlesen
- ISO 9004:2009 überarbeitet:
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- 28.12.2009
- Die DIN EN ISO 9004:2009 ist im Dezember 2009 als aktualisierte Version erschienen und soll Unternehmen als Werkzeug bei der Bewertung des eigenen Reifegrades im Sinne einer Selbstbewertung dienen. Elemente des Managements wie Führung, Strategie, Ressourcen und Prozesse stehen auf dem Prüfstand und werden im Hinblick auf Verbesserungspotenziale bewertet. weiterlesen
- Kundenorientierung ist das Maß der Dinge für 2010
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- 02.12.2009
- 100%ige Kundenzufriedenheit ist eine Vision. Kein Dienstleister kann von sich behaupten, seine Kunden vollendet zu bedienen. Dennoch muss es das Ziel sein, so nahe wie möglich an diese Grenze der Vollkommenheit heran zu kommen. Wie das geht? Nun, dazu haben sich schon viele den Kopf zerbrochen. CCM10 ist eine Lösung. Lassen Sie sich in dem Workshop mit mir davon inspirieren und überzeugen, das Thema Kundenorientierung mit System zu behandeln. weiterlesen
- OHSAS 18001:2007
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- 21.09.2009
- Mehr und mehr sind es Integrierte Managementsysteme, die von Kunden gefordert werden. Dabei gilt es auch, sich neben Qualitäts- und Umweltmanagement dem Thema Arbeitssicherheit in der Gebäudereinigung zuzuwenden. Arbeitsunfälle werden damit zahlenmäßig verringert und der Arbeitsschutz für die Reinigungskräfte deutlich verbessert. weiterlesen